Aus Mangel an Beweisen
Aus der Reihe: Die besten Filme aller Zeiten

Das Leben des Anwalts Rusty Sabich (Harrison Ford) und seiner Frau Barbara (Bonnie Bedelia) verändert sich mit einem Schlag, als Rustys Kollegin, die schöne und erfolgreiche Carolyn Polhemus (Greta Scacchi), brutal erschlagen in ihrer Wohnung aufgefunden wird. Rusty, der eine leidenschaftliche Affäre mit ihr hatte, wird verdächtigt. Die Beweise reichen zur Festnahme und Mordanklage...
Mit Harrison Ford, Brian Dennehy, Raúl Juliá, Bonnie Bedelia, Paul Winfield, Greta Scacchi; Regie: Alan J. Pakula
Dieser spannende Gerichtsthriller mit einem gänzlich überraschenden Ende wurde inszeniert von Regisseur Alan J. Pakula ('Die Akte')
Kritiken
„In der Konstruktion eines Extrem- und sicher auch Ausnahmefalls ist Alan J. Pakula mit seinem Film [...] in minuziöser Aufarbeitung aller Stationen von Verfehlung, Ermittlung und Beweisführung die Brüchigkeit eines scheinbar sicheren Systems gelungen“. Für Richter handelt es sich um einen „sachlich notierenden, aber niemals pathetisch deklamierenden Film“, dessen Spannung getragen werde „von der Stärke der Charaktere, nicht von vordergründigen kämpferischen Spektakeln“. Der Film wisse „mit einem Tatort-Foto mehr zu beeindrucken [...] als mit einer Action-Einlage“ und schlage „aus den Funken zwischen Strategie und Intrige ein Feuerwerk ganz ohne Feuerwaffen“
Frankfurter Allgmeinen Zeitung
„Der Staatsanwalt ermittelt in einer Mordsache und stößt auf sich selbst - der wievielte Ödipus-Aufguß mag der Film in seinem ersten Teil sein? Doch geht es Pakula um mehr: Er will die politische und moralische Korruption brandmarken, die das amerikanische Justiz- und Polizeisystem doch so offenkundig angefressen hat. […] Aber sosehr der Film hier mit forensischen Finten arbeitet und kriminalistische Überraschungen aus dem Hut zaubert - in Wahrheit läuft das in geölter Routine inszenierte Gerichtsspektakel auf die alte puritanische Moral hinaus, daß Untreue sich furchtbar rächt. Dem Seitensprung aus niedrigen sexuellen Motiven droht im US-Kino a la Pakula immer noch die Todesstrafe. Der Film kriegt raus, wer sie, als Täter getarnt, verhängen darf.“
Hellmuth Karasek im SPIEGEL
Auszeichnungen
John Williams erhielt bei der Verleihung der BMI Film & TV Awards 1991 für die Filmmusik einen „BMI Film Music Award“.
Frank Pierson und Alan J. Pakula waren in der Kategorie „Bestes Filmdrehbuch“ für einen Edgar Allan Poe Award 1991 nominiert.
Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat „Besonders wertvoll“.
Daten
USA 1990
Laufzeit: 122 Minuten
freigegeben: ab 16 Jahren
Bild: 4:3 (1,33:1) Farbe
Ton/Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
Bonusmaterial
DVD-ROM Inhalte mit Gewinnspiel, Filmtipps, Trailer und Previews
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