Außer Atem

Außer Atem
Außer Atem (DVD)

Der Bonvivant Michel Poiccard (Jean-Paul Belmondo), ein Gauner, Rebell, Draufgänger auf der Jagd nach seinem Vergnügen. In einer gestohlenen Luxuslimousine ist er auf dem Weg nach Paris. Doch er gerät in eine Geschwindigkeitskontrolle. Ein Polizist stellt ihn und wird von Michel kaltblütig erschossen. Auf der Flucht vor dem Gesetz taucht er bei Patricia Franchini (Jean Seberg), einer Zeitungsverkäuferin, die Journalistin werden will, unter. Er versucht Geld für die gemeinsame Flucht nach Italien zu beschaffen. Aber der Kreis der Polizei wird immer enger. Patricia wird verhört. Und sie muss sich entscheiden: Karriere oder ein Leben mit Michel.

Mit Jean-Paul Belmondo, Jean Seberg, Daniel Boulanger, Henri-Jacques Huet, Roger Hanin, Van Doude, Claude Mansard, Liliane Dreyfus, Michel Fabre, Jean-Pierre Melville; Regie: Jean-Luc Godard

Kritiken

Jean-Luc Gorards zeitloses Meisterwerk beeindruckt durch den innovativen Einsatz von Handkamera-Aufnahmen, langen Szenen, die charismatischen, natürlich agierenden Hauptdarsteller und die einzigartite "Jump Cut"-Schnitttechnik, die als narratives Element und Stilmittel benutzt wird.

„Godards längst zum Klassiker gewordener Erstlingsfilm ist eine Huldigung an Humphrey Bogart und die ‚B-Filme‘ Hollywoods. Der Film wimmelt von inszenatorischen Regelverstößen, die man damals der Unerfahrenheit des Anfängers zuschrieb und erst später als raffinierte Absicht erkannte, einerseits den Artefaktcharakter des Films hervorzuheben, andererseits das amerikanische Ideal der ‚unsichtbaren‘ Regie zu torpedieren.“
Lexikon des internationalen Films, 2017

„Verschmockte Ästheten mögen vielleicht Gefallen finden an der alle Filmgesetze über Bord werfenden Freistilregie des Anfängers Jean-Luc Godard und die Konsequenz bewundern, mit der der weltanschaulichen Anarchie des Drehbuchautors Francois Truffaut eine formale der Inszenierung angepasst wurde. Wir können nur […] vor dem Schlamm warnen, den die Ausläufer der „Neuen Welle“ nunmehr in unsere Kinos schwemmen wollen. Abzulehnen.“
Filmschau, 1961

„Schon nach den ersten Szenen sind alle außer Atem, die Schauspieler, die Zuschauer, die Bilder, und als Belmondo dann mit einer Kugel im Rücken auf dem Pflaster zusammenbricht, bläst er noch eine Rauchwolke aus, wie eine Pistole nach dem Schuß. Unsterblich werden und dann sterben, das dauert neunzig Minuten, und am Ende ist Belmondo ein Star, Godard ein Genie und der Film ein Klassiker.“
Andreas Kilb: Die Zeit

„Dank Super-Coolness noch so frisch wie 1960.“
Cinema

„Godards erster Spielfilm ist von erfrischender Ursprünglichkeit, aber in der Geschichte von Leben und Tod eines jungen Gangsters in Paris durch seinen herzlosen Nihilismus und die bewußt hervorgekehrte Unmoral sehr problematisch. Eine allgemeine Empfehlung kann nicht ausgesprochen werden.“
Evangelischer Filmbeobachter

Auszeichnungen

Außer Atem lief 1960 im Wettbewerb um den Goldenen Bären auf der Berlinale und wurde schließlich mit dem Silbernen Bären für die Beste Regie ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde der Film mit dem Prix Jean Vigo prämiert.

1961 war Außer Atem als Bester nichtitalienischer Film für den Nastro d’Argento nominiert. Von der Association Française de la Critique de Cinéma erhielt Godards Film den Prix Méliès als Bester Film. Jean-Paul Belmondo gewann den Étoile de Cristal als Bester Darsteller. 1962 war Jean Seberg in der Kategorie Beste ausländische Darstellerin für den BAFTA Award nominiert, unterlag jedoch Sophia Loren in Und dennoch leben sie.

Daten

Frankreich 1960
Laufzeit: 86 Minuten
freigegeben: ab 16 Jahren

Bild: (4:3) 1.33:1
Ton/Sprachen: Deutsch (Mono), Spanisch (Mono), Französisch (Mono)
Untertitel: ‎ Deutsch, Niederländisch, Türkisch, Portugiesisch, Spanisch

Bonusmaterial

Fotogalerie, Trailer

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