Der Partyschreck
Gold-Edtion [2 DVDs]

Der tollpatschige indische Komparse Hrundi V. Bakshi (Peter Sellers) sprengt aus Versehen eine monumentale Filmkulisse in die Luft. Schnaubend vor Wut ordnet der Regisseur an, den Katastrophen-Schauspieler auf die 'Schwarze Liste' zu setzen. Durch einen Schreibfehler landet Bakshi jedoch auf der A-Liste und wird prompt zur pompösen Party der Studiobosse eingeladen. Was für eine Chance, die Hollywood-Bonzen von seinem Talent zu überzeugen! Das tut Bakshi mit buchstäblich durchschlagendem Erfolg: Je später der Abend, desto mehr gleicht die Nobelvilla des Gastgebers einem Schlachtfeld - verwüstet von Lachsalven und Gagkanonaden...
Willkommen auf der angesagtesten Party, die Hollywood je gefeiert hat: in 'Der Partyschreck' (1968) unter der Regie von Blake Edwards. Sie haben hoffentlich eine Unfallversicherung abgeschlossen? Denn wo Partyschreck Peter Sellers auftaucht, neben u.a. Claudine Longet als Michele Monet, Stephen Liss als Geoffrey Clutterbuck und Kathe Green als Molly Clutterbuck, bleibt kein Stein auf dem andern und kein Auge trocken.
Mit Peter Sellers, Claudine Longet, Gavin MacLeod, Steve Franken, J. Edward McKinley, Fay McKenzie, Kathe Green; Regie: Blake Edwards
Kritiken
„Eine moderne Slapstick-Komödie, Blake Edwards' bester Film, getragen von stilistischer Sicherheit“
Ulrich Gregor, Geschichte des Films ab 1960
„Ein turbulenter Filmspaß mit listig ausgetüftelten und raffiniert aufgebauten und variierten Gags, frechen Seitenhieben auf das Filmgeschäft und skurrilen Nebenfiguren. Der unterhaltsame Film bedient sich bewußt großer Vorbilder wie Laurel und Hardy, Harold Lloyd (in "Filmverrückt") und Jacques Tati (in "Mein Onkel"). Hervorragend der Hauptdarsteller Peter Sellers.“
Lexikon des internationalen Films
„‚Der Partyschreck‘ steht und fällt mit Peter Sellers: Er ist 94 Minuten lang der unbestrittene Star in einem Film, der in erster Linie eine durch eine Rahmenhandlung lose miteinander verknüpfte Abfolge von Sketchen und in zweiter Linie eine mit teils recht bissigen Seitenhieben gespickte Persiflage auf die Gepflogenheiten des Show Business à la Hollywood ist. Jacques Tatis Die Ferien des Monsieur Hulot klingen an, beizeiten fühlt man sich an den visuellen Humor einiger der Sketche Loriots erinnert.“
SZ-Cinemathek in: Filmzentrale.com
„Man merkt es erst auf den zweiten Blick, weil der Film so gut als Comedy funktioniert. Doch Blake Edwards' Der Partyschreck ist einer der wenigen echten Experimentalfilme aus Hollywood. Eine Studie der Auflösung, ein Happening der Destruktion aus dem Geiste des Slapstick, von Edwards in Szene gesetzt als gewagte Bild- und Toncollage, als Selbstreflexion auch über Hollywood und das Filmemachen. [...] Und man spürt bei den melancholischen Klängen von Henry Mancinis Musik, dass Edwards' wunderbare Comedy ihre Basis im Melodram und in der Tragödie hat.“
Hans Schifferle: SZ-Cinemathek in: Der Standard
Daten
USA 1968
Laufzeit: 94 Minuten
freigegeben: ab 6 Jahren
Bild: 26:9 (2,35:1) Farbe
Ton/Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte, Dänisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Türkisch
Bonusmaterial
Hinter den Kulissen (Making Of), Eine technische Revolution, Die Filmemacher im Profil (Interviews), -Blake Edwards, -Walter Mirisch, -Ken Wales
Alte TV-Interviews mit Peter Seller über:
-das Zigeunerleben
-das Fernsehen
-"The Goons"
-seine Lieblingsrollen
-die Entwicklung einer Rolle
-Partys
-technische Spielereien
-den Ball der Optiker
-die Zukunft
Drei Barclays Bank Werbespots
(nicht näher bezeichnet aber einzeln auswählbar)
Original Kinotrailer
Fotogalerien (selbstablaufend):
-Die Partyeinladungen
-Eine Party
Untertitel für den Bonus:
deutsch, englisch, französisch, italienisch, spanisch, holländisch, schwedisch, finnisch, norwegisch und dänisch
Dem Doppelpack liegt ein 8-Seitiges Booklet mit Hintergrundinformationen bei
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