Der Tag, an dem die Erde stillstand

Mitten in Washington D. C. landet ein außerirdischer Abgesandter mit seinem Raumschiff. Gemeinsam mit einem riesigen Roboter, dessen zerstörerische Fähigkeiten unvorstellbar sind, verlässt er sein Schiff und sucht Kontakt zu den Menschen. So beginnt einer der ganz großen Science-Fiction-Klassiker der Filmgeschichte! Der Außerirdische Klaatu fordert die Menschen auf, endlich in Frieden miteinander zu leben. Falls dies nicht geschehe, drohe der Erde eine unvorstellbare Katastrophe. Niemand ausser der hübschen Helen Benson und einem Wissenschaftler nehmen seine Warnungen ernst. Als Klaatu die Sinnlosigkeit seiner Versuche erkennt, demonstriert er der Welt seine Macht auf eine Art und Weise, die wohl niemand jemals vergessen wird.
Mit Michael Rennie, Patricia Neal, Hugh Marlowe, Sam Jaffe, Billy Gray, Lock Martin, Frances Bavier; Regie: Robert Wise
Kritiken
In seiner Besprechung des Films für die New York Times am 19. September 1951 meinte Bosley Crowther unter anderem:
„Es mag tröstlich sein, dass unsere planetaren Nachbarn um so vieles weiser und friedfertiger sind als wir, aber auf dem Feld der Science Fiction ist das nur laue Unterhaltung.“
Insgesamt verreißt Crowther den Film und macht sich über Michael Rennies britischen Akzent lustig. Auch den Roboter Gort hält er für unbedrohlich, trotz seiner immensen Größe und seiner Todesstrahlen. Sam Jaffe, Patricia Neal und Billy Gray hält Crowther für austauschbar.
Von einem anderen Kritiker ist dagegen Patricia Neals „wunderbare, zurückhaltende Darstellung“ gelobt worden.
Das Lexikon des internationalen Films sieht in Der Tag, an dem die Erde stillstand einen „Science-Fiction-Klassiker ohne technische Sensationen, aber mit einer gezielten Botschaft, die zur Zeit des ‚Kalten Krieges‘ und der Korea-Krise ein bemerkenswertes Gewicht hatte.“
Karen Krizanovich schrieb in 1001 Filme unter anderem, der Film beginne dokumentarisch und transportiere seine „Antikriegs-Botschaft mit Hilfe spektakulärer Spezialeffekte und einprägsamer Charaktere.“ Der Film, „weit mehr als ein B-Movie“, sei „der erste populäre Science-Fiction-Film für Erwachsene, der eine Botschaft zum Thema Menschlichkeit aussandte“. Und weiter Der Tag, an dem die Erde stillstand sei immer noch unübertroffen, „ein Klassiker… dank seiner cleveren visuellen Effekte“.
Matt Slovick schrieb in der Onlineausgabe der Washington Post in einer Nachbetrachtung von Der Tag, an dem die Erde stillstand unter anderem: „Die pazifistische Botschaft ist mehr als 45 Jahre später immer noch relevant“, und weiter: „Obwohl vieles an dem Film überholt ist, ändern sich manche Dinge nie. Auch in den Filmen der 1990er Jahre geraten die Leute in Panik, halten die Aliens für Killer. Der gute Außerirdische ist weniger als 30 Sekunden auf der Erde, da wird – zum ersten Mal – auf ihn geschossen.“
Der Science-Fiction-Kenner John Clute schrieb 1995: „Die Reputation von The Day the Earth Stood Still nimmt mit den Jahren zu.“ Und: „Keiner, der ihn 1951 gesehen hat, hat ihn vergessen, und er ist immer noch der Film, den man mit Nostalgie und Furcht noch einmal ansieht.“ Die vom Film transportierte Enttäuschung über die Menschheit sei „ansteckend“.
Daten
USA 1951
Laufzeit: 88 Minuten
freigegeben: ab12 Jahren
Bild: 4:3 (1.33:1) Schwarzweiß
Ton/Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Spanisch (Dolby Digital 2.0 Mono), Französisch (Dolby Digital 2.0 Mono), Italienisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
Untertitel:
Bonusmaterial
Kommentare von Robert Wise und Nicolas Meyer; Wochenschau-Berichte über die Premiere und Events von 1951; Vergleich Filmmaterial vor/nach der Restauration; Original Kinotrailer;
System
DVD
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