Der Widerspenstigen Zähmung

Die Handlung des Films lehnt sich eng an Shakespeares Komödie an, lediglich die Rahmenhandlung mit dem betrunkenen Kesselflicker Sly/Schlau fehlt.
Petruchio (Richard Burton), verarmter Edelmann aus Verona, sucht eine reiche Frau. Er findet Katharina (Elizabeth Taylor), eine Wildkatze, imstande, einem Mann das Leben zur Hölle zu machen. Die Brautwerbung ist ein einziger Machtkampf, Witz und Schlagfertigkeit seine Waffen. Als die Frischvermählten nach Padua zurückkehren, hat Petruchio seine Wette zu gewinnen, nach der seine Katharina die Fügsamste aller Frauen sei: es gelingt ihm mit ihrer Hilfe. So setzt sich am Ende doch die weibliche Raffinesse durch.
Mit Elizabeth Taylor, Richard Burton, Cyril Cusack, Michael Hordern, Michael York; Regie: Franco Zeffirelli
Kritiken
Cinema schrieb, das Werk sei ein „köstlicher Liebeskrieg voll Rauflust und Witz“ und „ein vergnüglicher Ehekrach in Versmaß“. „Das Skandal-Paar Liz Taylor und Richard Burton musste nur tun, was es auch zuhause tat“.
moviesection.de: „Beide Schauspieler hatten augenscheinlich einen höllischen Spaß an den Dreharbeiten. Elizabeth Taylor fegt wie eine Naturgewalt durch die Kulissen und ihre Augen sprühen wahrlich Feuer. Richard Burton hält in jeder gemeinsame Szene gekonnt dagegen und so erhält die Verfilmung des Bühnenklassikers alleine durch ihr Spiel eine ungeheure Dynamik. Filmemacher Franco Zeffirelli verlässt sich zu Recht auf die Zugkraft seiner beiden Hauptdarsteller. (...) Hier ist erstklassige und amüsante Unterhaltung garantiert.“
Evangelischer Filmbeobachter: „Weniger ‚Film‘, aber durch Anpassung an den Geschmack des Publikums von heute, viel Schwung und gute Spiellaune ... weithin gelungen.
Auszeichnungen
Der Film erhielt einige Preise und Nominierungen für die Darstellung (David di Donatello Award, Nominierungen für den British Film Academy Award und Golden Globe Award für Richard Burton; eine Nominierung der British Film Academy für Elizabeth Taylor), einen Kamera-Preis (Best Cinematography Award der British Society of Cinematographers) und Anerkennung als bester Film (David di Donatello Award, Golden-Globe-Nominierung). Danilo Donati wurde 1968 mit dem Nastro d’Argento der Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani für die besten Kostüme (Migliori costumi) geehrt.
Bei der Oscarverleihung 1968 war der Film zudem in den Kategorien Bestes Szenenbild (Künstlerische Leitung: Lorenzo Mongiardino, John DeCuir, Elven Webb, Giuseppe Mariani; Set-Dekoration: Dario Simoni und Luigi Gervasi) und Bestes Kostümdesign (Irene Sharaff, Danilo Donati) jeweils für einen Oscar nominiert.
Daten
USA/Italien 1967
Laufzeit: 117 Minuten
freigegeben: ab 6 Jahren
Bild: 16:0 (2,35:1) Farbe
Ton/Sprachen: Deutsch (Mono), Spanisch (Mono), Italienisch (Mono), Französisch (Mono), Englisch (Mono
Untertitel: Deutsch, Polnisch, Finnisch, Isländisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Griechisch, Ungarisch, Spanisch, Tschechisch, Französisch, Türkisch, Schwedisch, Dänisch, Italienisch, Hebräisch, Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Hindi
Bonusmaterial
Trailer, Making of Filmographien, 4-seitiges Booklet
System
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