Die Heinzelmännchen
Ein Märchen-Musical
Vor vielen Jahren gab es, so sagt man, ein Völkchen von kleinen Wichten, auch als Heinzelmännchen bekannt. Diese ganz besondere Art von Hausgeistern erledigte die liegengebliebene Arbeit der Menschen. Heimlich bei Nacht, wenn alles schlief, verrichteten sie die Arbeit des Schneiders, des Schusters und des Bäckers. Die Handwerker nahmen diese Hilfe dankbar an. Eines Tages jedoch spielte die Frau des Schneiders den Heinzelmännchen einen hinterlistigen Streich, um die Wesen zu Gesicht zu bekommen, denn ihre Neugier war groß. Das aber war der Fehler, denn niemand durfte die Heinzelmännchen zu Gesicht bekommen! Zur Strafe und zum Leid der Faulen verschwanden sie - und bis heute muss jeder seine Arbeit selbst erledigen.
Mit Nora Minor, Dietrich Thoms, Elke Arendt, Christa Falkner, Heini Göbel, Toni Strassmeier, Klaus Havenstein, Toni Mang; Regie: Erich Kobler
Kritiken
Der Film geht auf eine Sage und Ballade von August Kopisch zurück. Die Außenaufnahmen entstanden in der Altstadt von Landsberg am Lech rund um die Alte Bergstraße, den Roßmarkt und im Bereich des Klösterls. Das Bäckertor (Landsberg am Lech) diente als Stadttor. Einige Mädchen und Jungen aus Landsberg am Lech verkörperten die Heinzelmännchen. Darunter der aus Inning am Ammersee stammende spätere fünffache Motorrad-Weltmeister Toni Mang.
„Eine Sage ist kein Märchen. Die hier Heinzelmännchen spielen, sind gewiss putzig und niedlich anzusehen, sie sind aber kostümierte Menschenkinder und nicht die Heinzelmännchen der Sage.
Diese Filme dürfen nicht Neugierde befriedigen wollen, sondern müssen echte, nicht verniedlichende Märchenstimmung schaffen und das Geheimnisvolle nicht mit dem Scheinwerfer anstrahlen. So betrachtet, ist dieser gut gemeinte Film bedauerlich verfehlt.“
Lexikon des Fantasy-Films
„Die aus heutiger Sicht liebenswert altmodische und betuliche, aber mit viel Fantasie inszenierte Verfilmung der Kölner Ballade von den kleinen Männlein, die als stummes Bewegungsspiel farblich und rhythmisch reizvoll über die Leinwand tanzen.“
Lexikon des internationalen Films
Daten
BRD 1956
Laufzeit: 72 Minuten
Freigegeben: ab 0 Jahren
Bild: 4:3 (1,33:1) Farbe
Ton/Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Bonusmaterial
Märchentrailer, Buchschuber
System
DVD
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