Frauenträume + Schiff nach Indialand
2 Ingmar-Bergman-Filme auf einer DVD

Frauenträume
Die Leiterin einer Modeboutique begleitet ihr junges Model zu einem Photo-Shooting nach Göteborg. Während sich Susanne (Eva Dahlbeck) mit ihrem einstigen Liebhaber trifft, lernt das Model Doris (Harriet Andersson) einen älteren Gentleman kennen, der sich anbietet, ihr die wunderschöne Robe zu schenken, die sie gerade im Schaufenster bewundert. Susanne und Doris verbringen einen wunderschönen Abend. Jede mit dem Traummann an ihrer Seite, bis plötzlich die Ehefrau bzw. die Tochter den Abend frühzeitig beenden. Sehnsucht und Selbstachtung, Altern und Scheitern spielen in beiden Begegnungen eine Rolle. Eine merkwürdige Freundschaft entwickelt sich.
Mit Eva Dahlbeck, Harriet Andersson, Gunnar Björnstrand, Ulf Palme; Regie: Ingmar Bergman
Schweden 1955, 87 Minuten, ab 16 Jahren, Bild: 4:3 Schwarzweiß, Ton: Deutsch 2.0
Schiff nach Indialand (teilw. OmU)
Marineoffizier Johannes Blom besucht erstmals seit sieben Jahren seine Heimat. Er trifft die in ärmlichen Verhältnissen lebende Sally wieder, die erste Frau in seinem Leben, die ihn aber heftig zurückweist mit den Worten, sie brauche sein Mitleid nicht. In einer Rückblende erinnert sich Johannes an die damaligen Ereignisse: Johannes’ Vater, der tyrannische Kapitän Alexander Blom, lebt mit seiner Frau Alice und seinem Sohn auf einem kleinen Bergungsschiff. Der Vater verachtet Johannes wegen seines Buckels und seiner angeblichen Schwächlichkeit. Beide träumen davon, auf einem Schiff fremde Länder zu erkunden, die sie nur von Bildern und aus Büchern kennen.
Als Blom erfährt, dass er in naher Zukunft erblinden wird, holt er die Varietésängerin Sally mit aufs Boot und kündigt an, bald mit dieser fortzugehen. Sally und Johannes beginnen eine zaghafte Beziehung, und Johannes hat erstmals den Mut, sich in einer körperlichen Auseinandersetzung gegen seinen Vater zu wehren. Bei einer Schiffsreparatur versucht Blom, seinen Sohn zu töten. Als der Versuch misslingt, unternimmt er einen Selbstmordversuch, der aber scheitert; er wird seine letzten Lebensjahre gelähmt sein. Johannes geht, wie seit langem geplant, zur Marine, kündigt aber an, zurückzukommen, wenn er sich und Sally ein materiell abgesichertes Leben ermöglichen kann. Zurück in der Gegenwart kann Johannes schließlich Sally umstimmen, ihrer Liebe eine Chance zu geben und mit ihm auf sein Schiff zu kommen.
Mit Birger Malmsten, Holger Löwenadler, Anna Lindahl, Gertrud Fridh, Åke Fridell; Regie: Ingmar Bergman
Schweden 1947, 90 Minuten, ab 16 Jahren, Bild: 4:3 Schwarzweiß, Ton: Schwedisch 2.0 mit deutschen Untertiteln
Kritiken
Frauenträume
„‚Frauenträume‘ ist große, aber gleichgültige Unterhaltung. Er ist im Grunde mit Schablonen gefüllt, obwohl jede Figur Besonderheiten entwickelt, um das anspruchsvolle Publikum glauben zu lassen, dass es etwas Außergewöhnliches sieht.“
Harry Schein
„‚Frauenträume‘ enthält Poesie in vielerlei Form: überspannt, drastisch, komisch, präzise wahr und sogar alltäglich – aber er ist Filmpoesie. Und doch ist ‚Frauenträume‘ nur äußerlich ein ‚nahtloser‘ Film. Unter der Oberfläche gleicht er einer Achterbahnfahrt, wie sie in einer der Episoden gezeigt wird. … Der Autor Bergman hat Mühe, mit dem virtuosen Filmemacher Schritt zu halten.“
Arbetaren
„Einer jener Bergman-Filme, deren Thema die innere Emanzipation der Frau ist. Doch behandelt der Regisseur seinen Konflikt diesmal unentschlossen.“
Lexikon des internationalen Films
Schiff nach Indialand
„Ingmar Bergmans vierter Spielfilm trägt stark melodramatische Züge, ist deutlich von Vorbildern (dem poetischen Realismus Carnes, dem deutschen Expressionismus) beeinflußt und verrät das Interesse des Regisseurs für extreme Grenzsituationen und modellhafte Konstrukte. Charakteristisch für Bergmans Frühwerk ist die engagierte Zuspitzung des Generationenkonflikts.“
Lexikon des internationalen Films
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