Im Kampf mit dem Berge
Deluxe Edition

Alternativtitel: In Sturm und Eis
Arnold Fancks Film "Im Kampf mit dem Berg" von 1921 begleitet die Gebirgstour der Skiläufer Ilse Rohde und Hannes Schneider. Drehorte waren die Walliser Alpen, das Matterhorn und das Monte-Rosa-Gebiet. Die Kamera folgt dabei den Bergsteigern bei ihrem Aufstieg. Kontrastreiche Bildfolgen alpiner Naturphänomene ergänzen die Tour: Tobende Schneestürme wechseln mit der Stille nächtlicher Eisgrate. Die "Kraft der Natur" bäumt sich vor den winzig anmutenden Bergsteigern auf.
Mit Hannes Schneider, Paul Hindemith, Arnold Fanck, Ilse Rohde, Giuseppe Becce
Kritiken

„Jedermanns Sache ist es sicher nicht, dem Gletschereis mit der Spitzhacke zuleibe zu gehen, – welch ein unermeßlicher Wert liegt daher in diesem Anschauungsfilm, der das Brausen des Schneesturms ebenso getreu photographiert, wie er sich zum Dolmetsch der unsagbar feierlichen Stille der Eisgrate macht! […] Die photographische Festhaltung der alpinen Majestät, die nahezu verworfen anmutende Überheblichkeit der schwachen menschlichen Kreatur über die Wolken hinaus, die stolze Siegesempfindung des zitternden Menschenherzens, wenn es viertausend Meter über allen grauen Sorgen pochen darf, – das alles sind so gewaltige Momente dieses Filmes, so läuternde Emanationen unverfälschter Erhabenheit, daß der erzeugenden Firma auch für die neue Leistung vollste Anerkennung gezollt werden muß.“
Film-Kurier
„Was da an stäubenden Schneefahnen, glitzernden Eisgraten und an fröhlicher Freude am Aufstieg zu einem Gipfel der Walliser Eisriesen an meinen trunkenen Augen vorüber glitt, riss mit einem Schlage alle schönen Erinnerungen meines bisherigen Lebens auf und begeisterte mich derart, dass ich das Filmtheater nicht verließ, sondern sitzen blieb, um mir den Film noch einmal anzusehen, so sehr hatte er mich verzaubert.“
Luis Trenker: Alles gut gegangen. Bertelsmann
„Die gewaltige Alpensymphonie in Bildern, über die wir unsere Freiburger Korrespondentin schon berichten ließen, erschüttert und ergreift nun im Tauentzienpalast die Herzen der Zuschauer. Über die unendliche Schönheit und Majestät der schneebedeckten Bergriesen, über das Grauen ihrer Schlunde und Muränen, über den Triumph menschlichen Mutes, der diese Höhenwelt bezwingt, ist schwer ‚Filmkritik‘ zu schreiben. Man möchte nur wünschen, daß recht, recht viele an dem Erlebnis dieses Films teilnehmen.“
Hans Wollenberg: Lichtbild-Bühne
Daten
Deutschland 1921
Laufzeit: 71 Minuten
freigegeben: ab 6 Jahren
Bild: 4:3 (1.33:1) Schwarzweiß
Ton/Sprachen: Stummfilm Musik: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Bonusmaterial
12-seitiges Booklet; Dokumentarfilm-Fassung (ca. 53 Min.); Die Rekonstruktion (12 Min.); Zur Neueinspielung der Filmmusik; Interview mit Frank Strobel; Probengespräch mit Musikern des hr-Sinfonieorchesters (ca. 5 Min.)
System
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