Indiskret

Reich, unabhängig und berühmt: Der Bühnenstar Anna Kalman (Ingrid Bergman) hat alles, was sich eine Frau nur wünschen kann - bis auf einen Mann. Da lernt sie eines Tages den charmanten NATO-Diplomaten Philip Adams (Cary Grant) kennen und verliebt sich leidenschaftlich in ihn. Er ist zwar verheiratet, lebt aber von seiner Frau getrennt. Einer Affäre steht also nichts im Weg. Zufällig erfährt Anna, dass der seine Ehe nur vorgibt, um seine Junggesellendasein zu bewahren und sinnt auf Rache. Sie lässt sich mit ihrem vermeintlichen Liebhaber überraschen, gerade als Philip ihr den ersehnten Heiratsantrag machen will.
Mit Cary Grant, Ingrid Bergman, Cecil Parker, Phyllis Calvert, David Kossoff, Megs Jenkins; Regie: Stanley Donen
Kritiken
1958 schrieb der Variety, der Film sei eine „raffinierte Komödie“ und biete eine „betörende Liebesgeschichte“. Indiskret brauche etwas, bis er in Fahrt komme, steigere sich dann aber stetig zu einem „Feuer der spielerischen Heiterkeit“. Die Hauptdarsteller fanden besonderes Lob: Ingrid Bergman sei „verführerisch, äußerst zärtlich und sehr witzig“, Cary Grant „manchmal urkomisch und immer geschmeidig“. Auch die Nebendarsteller würden witzige und überzeugende Leistungen bieten, so der Variety.
Dave Kehr vom Chicago Reader schrieb Jahrzehnte später, der Film sei eine „feine leichte Komödie“, die aber auch „unerwartete Momente der Ernsthaftigkeit“ habe. Donens Handschrift als Regisseur sei in den „abenteuerlichen Bildern und lebhaften Darstellungen“ erkennbar. Katy Noviello meinte 1993 in der Los Angeles Times: „Indiscreet hat nur wenig Handlung, aber macht das durch seinen Stil mehr als wett“. Als Zuschauer könne man durch die „vielen Nahaufnahmen und längeren Einstellungen“ genießen, wie zwei der „glamourösesten und talentiertesten Stars, die Hollywood je hatte“ miteinander agieren. Regisseur Stanley Donen habe einige damals gewagte Situationen untergebracht, etwa wenn durch einen Split Screen der Eindruck erweckt werde, die beiden Stars würden nebeneinander im Bett liegen. Zugleich sei Donens Regie stets stilvoll und die beiden Stars seien in jeder Szene herausragend eingekleidet. Das Drehbuch von Krasna besitze einige „herrliche Szenen“ und „schlagfertige Bemerkungen“.
In Deutschland urteilt der Filmdienst: „Elegant inszenierte Komödie, die durch ihre hervorragende Besetzung beste Unterhaltung bietet.“
Prisma meint, die Verfilmung sei seiner am Broadway gefloppten Theatervorlage überlegen. Es sei eine „spaßige Starkomödie“: „Von leichter Hand inszeniert, zieht sich die Heiterkeit wie ein roter Faden durch den stilsicher abgedrehten Streifen.“
Auszeichnungen
1959: Nominierungen für den Golden Globe Award für Cary Grant und Ingrid Bergman
Daten
USA 1958
Laufzeit: 96 Minuten
freigegeben: ab 6 Jahren
Bild: 4:3 (1:1,66) Farbe
Ton/Sprachen: Deutsch, Englisch mit deutschen Untertiteln (Mono)
Untertitel: Deutsch
Bonusmaterial
Filmdoku: "Ingrid Bergman - Remembered" kommentiert von Bergmans Töchtern Pia Lindstrom und Isabella Rossellini (Englisch mit deutschen Untertiteln), Fotogalerie
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