Johann Strauss - Aschenbrödel
Cinderella

Als Johann Strauß in den 1890er Jahren dazu gedrängt wurde, seinem Bühnenschaffen ein Ballett hinzuzufügen, waren gerade Werke in Mode, die das zeitgenössische Leben zum Inhalt hatten. Strauß wollte nicht nur diesem Trend Rechnung tragen, sondern darüber hinaus auch etwas Heiteres kreieren. Eine im Wien der Gegenwart angesiedelte moderne Version des "Aschenbrödel"-Märchens erschien ihm als das geeignetste Sujet für sein Vorhaben. Die Vertonung des Librettos sollte jedoch das einzige Ballett von Johann Strauß und zugleich sein letztes Bühnenwerk bleiben. Das nach dem Umweg über Berlin erst 1908 an der Wiener Hofoper herausgekommene Werk wieder in seiner Urspruchsstadt auf die Bühne zu bringen, erschien dem Direktor und Choreographen des Balletts der Wiener Staatsoper, Renato Zanella, nicht nur als Verpflichtung gegenüber der Wiener Ballettgeschichte, sondern als eine geradezu unabdingbar zu erfüllende Aufgabe für das Johann-Strauß-Jubiläumsjahr 1999. Als besonderer Glücksfall erschien ihm dabei, dass "Aschenbrödel" nun in die Hände eines Ausstatters kam, der in eben diesem Genre einen hervorragenden Platz einnimmt: Christian Lacroix. Der nicht zuletzt für seine Brautkollektion berühmte Couturier wurde dem glänzenden aufstieg des Aschenbrödels - das Schlussbild stellt die Abteilung für Brautausstattung in einem Warenhaus der Luxusklasse dar - auf eine in der Aufführungsgeschichte dieses Balletts noch nie da gewesene Weise gerecht.
- Alfred Oberzaucher
"Interpreten"
Christian Rovny, Jolantha Seyfried, Christian Tichy, Simona Noja, Gregor Hatala
Ballett der Wiener Staatsoper
Choreographie: Renato Zanella
Orchester der Wiener Staatsoper
Leitung: Michael Halász
Daten
Ö (ORF) 1999
Laufzeit: 122 Minuten
freigegeben ab 0 Jahren
Bild: 4:3 Farbe
Ton/Sprachen: Englisch 5.1
Bonusmaterial
Booklet, 22 Seiten, mit Angaben zum Werk von Johann Strauss.
System
DVD
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