Kalendergirls

Ältere Damen, die Marmelade einkochen, sind nichts Besonderes. Frauen, die sich nackt für einen Kalender ablichten lassen ebenso wenig. Aber gestandene Frauen, die sich beim Marmelade einkochen nackt für einen Kalender ablichten lassen, und das alles für einen guten Zweck - das ist etwas Besonderes! Chris (Helen Mirren) und Annie (Julie Walters) sind, obwohl völlig unterschiedlichen Charakters, seit Jahren beste Freundinnen. Das beschauliche Leben der beiden Damen in Knapely, einer kleinen Stadt in Yorkshire, wird erschüttert, als Annies Ehemann plötzlich an Leukämie erkrankt und stirbt. Als Chris, ein aktives Mitglied des lokalen Frauen-Vereins, die Idee hat, den alljährlichen Kalender des lokalen 'Women's Institute' zu produzieren, um damit Geld für das örtliche Krankenhaus zu sammeln, das sich rührend um Annies Mann gekümmert hat, bringt dieser Kalender der etwas anderen Art nicht nur die kleine Stadt in Aufruhr. Denn bald verbreiten sich die Schlagzeilen rasend und soweit, dass selbst Hollywood auf die 'Kalender Girls' aufmerksam wird. Inmitten der großen Aufregung und der unglaublichen Publicity, die Chris' Initiative hervorruft, wird die Freundschaft der beiden Frauen auf eine harte Probe gestellt.
Mit Helen Mirren, Julie Walters, Linda Bassett, Annette Crosbie, Celia Imrie, Penelope Wilton, Geraldine James, Philip Glenister; Regie: Nigel Cole
Kritiken
Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film befinde sich „in der Tradition des britischen Arbeiterkinos“. Die Inszenierung sei „zurückhaltend“, die „hervorragenden“ Darstellungen überzeugten.
Filmspiegel.de schreibt, der Film folge „der erfolgreichen Serie britischer Komödien im Stil von »Lang lebe Ned Devine!« oder »Ganz oder gar nicht«“ und sei „mindestens ebenso erfrischend komisch“. „Glücklicherweise fehlten auch hier die Bezüge zum realen Leben nicht, die dem Film trotz häufiger Überzeichnung eine warmherzige, charmante Aussage mit auf den Weg gäben.“
Im Filmlexikon des BR-onlines wird gelobt, Regisseur Nigel Cole habe „mit seinem brillanten Ensemble eine Komödie inszeniert, die Witz und Intelligenz versprüht“. Den Darstellerinnen sehe man „ihr Vergnügen bei der Darstellung dieser die Tabus brechenden Kleinstadtdamen an
Auszeichnungen
Helen Mirren wurde im Jahr 2003 für den Europäischen Filmpreis und im Jahr 2004 für den Golden Globe Award nominiert. Helen Mirren und Julie Walters wurden 2004 für den Golden Satellite Award nominiert.
Juliette Towhidi gewann im Jahr 2003 für das Drehbuch einen Preis des Festival International du Cinéma au Féminin.
Der Film gewann im Jahr 2003 den British Comedy Award.
Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat besonders wertvoll.
Daten
UK, USA 2003
Laufzeit: 104 Minuten
freigegeben: ab 0 Jahren
Bild: 16:9 (1:2,35) Farbe
Ton/Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Italienisch, Spanisch, Arabisch, Französisch, Englisch, Türkisch
Bonusmaterial
Die echten Kalender Girls im Interview; Die Entstehung des Kalenders: Hinter den Kulissen beim Fotoshooting; Zusätzliche Szenen.
System
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