Leoparden küsst man nicht

Der junge, reichlich weltfremde Paläontologe Dr. David Huxley (Cary Grant) steht kurz vor dem Abschluß seines Lebenswerkes, der Rekonstruktion eines riesigen Brontosaurier-Skeletts. Nur ein Knochen fehlt noch zur Vollendung des Gerippes. Da trifft er zufällig auf die ebenso hübsche wie kapriziöse Millionenerbin Susan Vance (Katharine Hepburn), die sein bislang so geruhsames, der Wissenschaft geweihtes Leben völlig aus dem Lot bringt. Die exzentrische Susan hat sich blitzschnell David als künftigen Gatten in ihren Dickkopf gesetzt und heftet sich fortan hartnäckig an seine Fersen. Sie läßt nichts unversucht, ihn von einer absurden Situation in die nächste zu treiben. Susans Tante Elizabeth Random (May Robson) gewinnt dadurch einen ziemlich zweifelhaften Eindruck von David, wodurch ihre beabsichtigte Millionenspende an sein Museum zu platzen droht. Als dann auch noch Elizabeths Terrier Davids kostbaren Knochen verschleppt und ihr Leopard 'Baby' aus seinem Käfig entkommt, ist die Verwirrung komplett.
Mit Cary Grant, Katharine Hepburn, May Robson, Charlie Ruggles, Walter Catlett, Barry Fitzgerald, Fritz Feld; Regie: Howard Hawks
Kritiken
Für das Lexikon des internationalen Films handelt es sich um einen „Klassiker der Screwball-Komödie, die mit wunderbaren Einfällen, pausenlosem Witz und gelungener Situationskomik amüsante Unterhaltung von Format bietet“.
Ähnlich sah es auch der Kölner Stadt-Anzeiger: „Eine der besten Komödien des Kinos. Übermütig in der Stimmung, perfekt in den Gags.“
Laut der Filmzeitschrift Cinema hätten die beiden Hauptdarsteller „die traditionellen Geschlechterklischees in einem Feuerwerk des Dialogwitzes verkehrt“. Das Fazit lautete: „Grandios komisch und total überdreht!“
Der Evangelische Filmbeobachter befand etwas nüchterner: „Einige Stellen von ausgelassener Phantasie heben den Film in seiner Komik aus dem üblichen Hollywood-Durchschnitt heraus.“
Dietrich Leder konstatierte, dass der gesamte Film in erster Linie von Sex handle, „ohne allerdings von ihm zu sprechen, geschweige denn ihn zu zeigen“. Dass materielle Dinge und Anerkennung nichts wert seien, „wenn sie mit der Verdrängung lustvoller Gefühle erkauft sind“, habe der Film schlüssig dargelegt. Auch Hepburn und Grant hätten als „perfekte[s] Chaos-Paar“ für das Funktionieren dieser Filmlogik gesorgt. Leder lobte zudem das Drehbuch, „das einige der besten Dialoge enthält, die für eine Screwball comedy geschrieben wurden“. Hawks’ „temporeiche Inszenierung“ habe „den Witz der Dialoge“ zusätzlich erhöht. Daher sei Leoparden küßt man nicht auch „der beste Ausweis jener ‚handwerklichen Intelligenz‘, die Jacques Rivette Howard Hawks attestierte“.
Daten
USA 1938
Laufzeit: 97 Minuten
freigegeben: ab 6 Jahren
Bild: 4:3 (1,33:1) Schwarzweiß
Ton/Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
Bonusmaterial
Film "Ein verdammt gutes Leben - Howard Hawks", Trailer, Starinfo
System
DVD
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