Menschen im Hotel
Aus der Greta-Garbo-Collection

Menschen kommen und gehen. Aber nie passiert etwas, sagt ein Gast mit akuten Weltschmerz über das beste Grand Hotel in Berlin. Doch die Kinozuschauer wissen es natürlich besser. Sie werden Zeuge der Ankunft, Abreise und der sich kreuzenden Schicksale eines Staraufgebots, das als "Die größte Besetzung in der gesamten Theater- und Kinogeschichte!" angekündigt wurde. John Barrymore als mittelloser Aristokrat. Lionel Barrymore als todkranker Angestellter. Wallace Beery als skrupelloser Wirtschaftsmagnat. Joan Crawford als intrigante Stenotypistin. Und Greta Garbo als desillusionierte Ballerina. Sie alle in einem Film unterzubringen war ein Geniestreich, der einen riesigen Erfolg verbuchte und weitere Produktionen mit beachtlichem Staraufgebot nach sich zog. Dieses Glanzlicht Hollywoods wurde als Bester Film 1931-32 mit dem Oscar ausgezeichnet. Welch eine grandiose Bühne für die klassische Filmkunst, die sich hier von ihrer prachtvollsten Seite präsentieren darf.
Mit Greta Garbo, John Barrymore, Joan Crawford, Wallace Beery, Lionel Barrymore; Regie: Edmund Goulding
Kritiken
„Der Greta-Garbo-Film hat bis heute dank der großen schauspielerischen Leistungen kaum etwas von seiner packenden Wirkung verloren. Störend bemerkbar macht sich die oberflächliche Schicksalskonstruktion der Romanvorlage.“
Lexikon des internationalen Films
Als der Film 22 Jahre nach seiner Uraufführung wieder im Kino zu sehen war, gelangte der Evangelische Film-Beobachter zu folgender Einschätzung:
„Der nach Vicky Baums erfolgreichem gleichnamigen Roman gedrehte Film wirkt im ganzen veraltet. Im einzelnen vermag das Wiedersehen mit Greta Garbo Interesse zu erwecken.“
„Es ist eine Produktion, die den ganzen Medienrummel wert ist und die etlichen beteiligten Filmgrößen können stolz auf ihre Leistungen sein, besonders Greta Garbo und Lionel Barrymore. Garbo, selbstverständlich, spielt die Tänzerin Grusinskaya, auf der Bühne von Eugénie Leontovich dargestellt. Garbo, sicherlich zufrieden endlich von begabten Darstellern umgeben zu sein, versucht alles, um zu glänzen. Und sie überzeugt auf die beste Weise. Sie ist überwältigend in ihren frühen Szenen und charmant in den Liebesszenen mit Baron Gaigern, dargestellt von John Barrymore. Und später, angetan mit einem Chinchillamantel, ist sie fröhlich und sorglos, da die temperamentvolle Tänzerin die Liebe entdeckt hat.“
New York Times
Auszeichnungen
Der Film gewann auf der Oscarverleihung 1932 den Preis in der Kategorie:
Bester Film.
Im Jahr 2007 wurde der Film in das National Film Registry aufgenommen.
Daten
USA 1932
Laufzeit: 108 Minuten
freigegeben ab 16 Jahren
Bild: 4:3 (1.37:1) Schwarzweiß
Ton/Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Finnisch, Hebräisch, Slowenisch, Kroatisch, Tschechisch, Slowenisch, Griechisch, Ungarisch, Polnisch, Türkisch
System
DVD
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