Rififi

Vier begabte und gründliche Verbrecher, Meister ihrer Fächer, wollen ein Juweliergeschäft in Paris ausrauben. Unter ihnen ist auch Toni, der gerade aus der Haft entlassen wurde. Die präzise vorbereitete Aktion wird ebenso perfekt ausgeführt, doch bei der Flucht mit der Beute lauert ihnen eine gegnerische Gangster-Bande auf und es kommt zu einer blutigen Auseinandersetzung.
Mit Jean Servais, Carl Möhner, Robert Manuel, Jules Dassin, Janine Darcey, Magali Noël, Claude Sylvain; Regie: Jules Dasdsin
Kritiken
Der Film gilt als klassischer Vertreter des französischen Film noir, beziehungsweise Gangsterfilms. Der amerikanische Kritiker Roger Ebert listet ihn in seinen Greatest Movies.
François Truffaut nannte Rififi den besten Kriminalfilm, den er je gesehen habe.
Ab Oktober 1955 war Rififi in den deutschen Kinos zu sehen und wurde zunächst nur gelobt. Am 20. Januar 1956 brachte jedoch die Abendzeitung einen Bericht mit dem Titel Film löst Einbruchswelle aus, am 21./22. Januar 1956 die SZ: „Rififi“ und die Folgen, der Hofer Anzeiger am 24. Januar 1956: Unterricht im Einbrechen. Berichtet wurde über dilettantische Amateure, die nach dem Vorbild des Films versucht hätten, Geldschränke zu knacken. Am 4. Februar 1956 titelte die Münchner Illustrierte: Rififi macht Schule – ein Film als Lehrmeister mit Bildern einer Schülerbande aus Essen, die „à la Rififi“ in ein Lokal eingedrungen war.
Wochenlang berichtete die Presse über weitere Rififi-Verbrechen, z. B.: „»Rififi«-Einbruch ging daneben“, Kölner Stadt-Anzeiger vom 9. April 1956 und „»Rififi« kontra »Rififi«“ in den Düsseldorfer Nachrichten vom 12. Mai 1956. Der evangelische Filmbeauftragte Werner Hess erklärte am 1. März 1956 im Bayerischen Rundfunk, man habe nun endlich den Beweis für die Vorbildwirkung von Verbrecherfilmen, die man in Zukunft alle verbieten müsse. Die SPIO wies die Anschuldigungen des bayerischen Innenministers gegen die FSK am 2. März 1956 zurück.
Auszeichnungen
Rififi war 1955 im Wettbewerb um die Goldene Palme bei den Filmfestspielen von Cannes vertreten, wo sich Jules Dassin den Regiepreis mit Sergei Wassiljew (Geroite na Schipka) teilte. Ein Jahr später wurde der Film noir von der Association Française de la Critique de Cinéma mit dem Prix Méliès als bester Film ausgezeichnet, während Hauptdarsteller Jean Servais den Étoile de Cristal als bester Darsteller erhielt. Fast 45 Jahre nach seiner Uraufführung ehrte der New York Film Critics Circle im Jahr 2000 den Film mit zwei Spezialpreisen.
Daten
Frankreich 1955
Laufzeit: 114 Minuten
freigegeben: ab 12 Jahren
Bild: 4:3 (1.33:1) Schwarzweiß
Ton/Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Französisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
System
DVD
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