Swimming Pool

Die erfolgreiche britische Krimiautorin Sarah Morton (Charlotte Rampling) steckt in einer schweren Schaffenskrise. Um sich von ihrer Depression abzulenken und zu neuer Inspiration zu finden, verbringt Sarah den Sommer in dem französischen Landhaus ihres Verlegers John Bosload (Charles Dance). Doch da taucht eines Nachts plötzlich die 20-jährige Tochter des Hausherrn auf. Sarah fühlt sich von der rücksichtslosen Julie (Ludivine Sagnier) und ihrem offen zur Schau gestellten Liebesleben zunächst nur gestört, bis sie anfängt, Julie zu beobachten und in ihr schließlich eine neue Quelle der Inspiration für ihren neuen Roman findet. Als sich die beiden ungleichen Frauen einander nähern, beginnen sich die Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit zu verwischen.
Mit Charlotte Rampling, Ludivine Sagnier, Charles Dance, Jean-Marie Lamour, Marc Fayolle, Mireille Mossé; Regie: François Ozon
Kritiken
Im April 2019 startete Spiegel Online das Projekt Globale Gesellschaft, bei dem Reporter aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa über Ungerechtigkeiten in einer globalisierten Welt, gesellschaftspolitische Herausforderungen und nachhaltige Entwicklung berichten. Die Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt das Projekt im Dezember 2018 mit 2,5 Millionen US-Dollar und im Oktober 2021 mit 2,9 Millionen US-Dollar.[48] Wegen dieser Zahlung zweifelte Oliver Neß in M – Menschen Machen Medien die journalistische Unabhängigkeit eines Berichts des Spiegel-Printmagazins über das Kerntechnikunternehmen TerraPower an, bei dem Bill Gates Mehrheitseigentümer ist.
Während das Spiegel-Statut im Jahre 1949 noch erklärte, dass alle im Spiegel verarbeiteten und verzeichneten Nachrichten, Informationen, Tatsachen unbedingt zutreffen müssen, „jede Nachricht und jede Tatsache ist peinlichst genau nachzuprüfen“ gilt das für die Onlineausgabe nicht mehr: „Ein Verzicht auf eine solche Prüfung kommt allerdings bei Texten, die ausschließlich online publiziert werden, häufig vor: Die Dokumentation kann aufgrund der großen Zahl an aktuellen Texten nur einen Teil davon prüfen.“ Dies erklärten die Herausgeber nach der Veröffentlichung dreier Artikel mit Fehlinformationen zum letztlich nicht nachgewiesenen Tod eines Flüchtlingskindes an der EU-Außengrenze.
„Ozon geht es hier nicht um einen Krimiplot, sondern um Atmosphäre. Mit voyeuristischer Distanz verfolgt er die beiden Frauen, manche Szenen muten wie ein schwüler Tagtraum an. Ob Julie für Sarah eine Inspiration- oder doch nur Phantasiefigur, womöglich ihr Alter ego ist, kann man sich auch am Ende noch selbst zusammenreimen. Vor allem aber ist Swimming Pool ein Film der beiden großartigen Hauptdarstellerinnen. Neben der Souveränität von Charlotte Rampling brilliert Ludivine Sagnier als Luder mit einem beispiellosen Hauch von Haltlosigkeit und Tragik. Ihre Erotik liegt dabei nicht in der Freizügigkeit.“
Spiegel Online
„Ein fabulierfreudiges, hervorragend gespieltes, ebenso anregend wie delikat ersonnenes Vexierspiel um kreative Gestaltung, das zirzensisch und tiefgründig zugleich um existenzielle Fragen, Daseinsansprüche und Lebensbedürfnisse, Ängste und ihre Bewältigung kreist.“
film-dienst 2003
„Ozon schrieb die Rolle der Sarah seinen Hauptdarstellerinnen auf den Leib, Charlotte Rampling überzeugt als früh verwelkte Frau, deren Weiblichkeit nach und nach wieder erblüht. Ludivine Sagnier spielt die aufreizende junge Julie.“
femundo.de
Daten
Frankreich 2003
Laufzeit: 99 Minuten
freigegeben: ab 12 Jahren
Bild: 16:9 (1.85:1) Farbe
Ton/Sprachen: Deutsch (DD Stereo)
Untertitel: Deutsch
Bonusmaterial
Darsteller- und Crew-Informationen (25 Minuten), Interviews mit deutschen UT, Biografien, Faltblatt mit weiteren Informationen
System
DVD
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Zustand
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Kaufpreis
Den Film SCHWIMMING POOL von Jacques Deray mit Romy Schneider aus dem Jahr 1968 finden Sie hier...