Union Pacific
(Western-Legenden No. 4)

In einer seiner letzten Amtshandlungen gibt Präsident Abraham Lincoln die Anweisung, den Bau der Eisenbahn nach Kalifornien voranzutreiben. Ein schwieriges Unterfangen, denn Indianer, Gangster und windige Finanzhaie wollen das Großprojekt sabotieren. Captain Jeff Butler (Joel McCrea) wird abkommandiert, den Bau zu beschützen. Doch als er sich mit seinem Partner Campeau (Brian Donlevy) um die Zuneigung Mollies (Barbara Stanwyck), der Tochter des Bahningenieurs, streitet, gerät der Bau in Gefahr.
Mit Barbara Stanwyck, Joel McCrea, Robert Preston, Akim Tamiroff, Brian Donlevy, Lynne Overman, Robert Barrat, Anthony Quinn; Regie: Cecil B. DeMille
Kritiken
Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei ein „groß angelegter patriotischer Western“ mit spektakulären Actionszenen, insgesamt sei es damit überdurchschnittliche Kinounterhaltung.
Frank S. Nugent von der New York Times bezeichnete den Film bei seiner Premiere 1939 als ganz prima, farbenprächtig, spektakulär und von ausgezeichneter Herkunft.
Die Variety benannte den Film grundlegend als Super-Western.
Der Evangelische Film-Beobachter vertrat die Auffassung, der Film sei gut anzusehen und schon für Jugendliche ab 14 Jahren ebenso spannend wie interessant.
Katja Nicodemus hob die Bedeutung der physischen Präsenz der Hauptdarstellerin hervor: „Was für ein Auftritt! Freihändig steht sie auf dem dahinrasenden Brennholzwagen, die Haare wehen im Wind, ihr Lachen ist herausfordernd und ihr Blick halb in die Ferne gerichtet. Barbara Stanwyck in Union Pacific, das ist der Geist der Eisenbahn in einem weiblichen Körper. In der Einstellung ist alles zusammengefasst, worum es in diesem Film geht: Eine Landschaft, die bezwungen, und eine Frau, die erobert werden will.“
Auszeichnungen
Farciot Edouart, Gordon Jennings und Loren L. Ryder erhielten 1940 eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Beste visuelle Effekte. 1975 wurde der Film mit dem Western Heritage Award bedacht.
Der Film sollte im Wettbewerb der erstmals veranstalteten Internationalen Filmfestspiele von Cannes 1939 gezeigt werden, die aber aufgrund des deutschen Überfalls auf Polen nicht stattfinden konnten. 2002 fand bei den 55. Filmfestspielen eine Retrospektive statt, bei der die Wettbewerbsfilme aus dem Jahr 1939 gezeigt wurden. Eine Jury vergab anschließend ehrenhalber rückwirkend den Hauptpreis der Goldene Palme 1939 an Union Pacific.
Daten
USA 1939
Laufzeit: 129 Minuten
freigegeben: ab 12 Jahren
Bild: 4:3 (1.37:1) Schwarzweiß
Ton/Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
Bonusmaterial
Englischer Trailer; Bildergalerie; Bildergalerie mit seltenem Werbematerial; 8-seitiges Booklet
System
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