Am goldenen See

Jedes Jahr genießen Norman (Henry Fonda) und Ethel Thayer (Katharine Hepburn), ihr Urlaubsidyll am 'Goldenen See'. Doch diesen Sommer tauchen ihre Tochter Chelsea (Jane Fonda), ihr Verlobter Bill (Dabney Coleman) und dessen Sohn Billy (Doug McKeon) zum 80. Geburtstag Normans auf. Vater und Tochter haben sich seit Jahren nicht gesehen, ihr Verhältnis ist zerrüttet. Auch das Wiedersehen ist nicht so wie erhofft, denn Chelsea verkündet ihrem Vater, dass Billy den Sommer bei seinen Großeltern verbringen soll, was Norman überhaupt nicht gefällt. Die Begeisterung des pubertierenden Stadtjungen Billy hält sich ebenfalls in Grenzen. Mit der Zeit entdecken die beiden jedoch einige Gemeinsamkeiten und überstehen diverse Abenteuer. Als Chelsea mit Bill gegen Sommerende zurückkehrt, scheint ihr Vater wie verwandelt zu sein.
Mit Katharine Hepburn, Henry Fonda, Jane Fonda, Doug McKeon, Dabney Coleman; Regie: Mark Rydell
Kritiken
Am goldenen See erhält insgesamt zumeist positive Kritiken. Bei seiner Veröffentlichung gab Star-Filmkritiker Roger Ebert dem Film die Höchstwertung von vier Sternen: „On Golden Pond ist eine Schatztruhe aus vielen Gründen, aber der beste ist, so denke ich, dass ich es glauben konnte. Ich konnte an die Hauptfiguren und deren Beziehungen glauben“. Ebert hob besonders die darstellerischen Leistungen sowie das Drehbuch von Ernest Thompson hervor. Der Film sei etwas „seltenes und wertvolles“.
In Deutschland schrieb Hellmuth Karasek in Der Spiegel, 14/1982: „Natürlich sind Schauspieler, die eine so große Vergangenheit mit sich herumschleppen wie das Paar Fonda/Hepburn in der Lage, so etwas dennoch eindringlich zu spielen. Sie könnten auch das Telephonbuch spielen, das allerdings realistischer ist als das Kitschtheaterstück vom goldenen See. So bleibt zu bewundern, wie die beiden virtuos alle sich auch nur andeutenden Ehe- und Alterskonflikte niederbügeln; Gebrechlichkeit ist nur eine Marotte, und schon für ihr leichtes Kopfwackeln muß man die Hepburn einfach lieben.“[5] Prisma Online schrieb: „Mark Rydell gelang ein wunderbares Dialogstück mit malerischen Naturbildern und brillanten Hauptdarstellern.“
Das Lexikon des Internationalen Films sah Am goldenen See dagegen kritisch: „Eine überwiegend sentimentale Komödie, die alle Klischees vom Alter aufgreift und bestärkt. Nur in einzelnen Momenten witzig-ironisch.“
Auszeichnungen
Golden Globe Award: Der Film erhielt drei Golden Globe in folgenden Kategorien: Bestes Drama, Bester Hauptdarsteller (Drama) für Henry Fonda, Bestes Drehbuch
Academy Award: Auch bei der Oscarverleihung 1982 war Am goldenen See erfolgreich. Henry Fonda und Katharine Hepburn erhielten beide einen Oscar für die beste Hauptrolle. Jedoch waren beide bei der Verleihung nicht anwesend. Für Fonda nahm seine Tochter Jane den Oscar entgegen, die selbst als beste Nebendarstellerin nominiert war, und für Katharine Hepburn nahm der Schauspieler Jon Voight die Trophäe in Empfang. Ein weiterer Oscar ging an Ernest Thompson für das beste Drehbuch nach einer Vorlage. Weitere Nominierungen gab es in den Kategorien Bester Film, Beste Regie (Mark Rydell), Beste Kamera (Billy Williams), Bester Ton (Richard Portman, David M. Ronne), Bester Schnitt (Robert L. Wolfe) und Beste Filmmusik (Dave Grusin)
Es folgten einige Auszeichnungen vom renommierten American Film Institute:
Platz 22 in der Liste der 100 besten Liebesfilme aller Zeiten
Platz 45 in der Liste der 100 am meisten inspirierenden Filme aller Zeiten
Die Filmmusik von Dave Grusin erreichte Platz 24 in der Liste der 25 besten Filmmusiken aller Zeiten
Daten
USA 1981
Laufzeit: 105 Minuten
freigegeben: ab 6 Jahren
Bild: 16:9 (1,85:1) Farbe
Ton/Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0)
Untertitel: Deutsch, Niederländisch, Tschechisch, Polnisch, Ungarisch, Französisch
System
DVD
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