Das siebente Siegel

FOCUS Ingmar Bergman Edition

Das siebente Siegel
Das siebente Siegel (DVD)

Mitte des 12. Jahrhunderts kehrt Ritter Antonius Block (Max von Sydow) von einem Kreuzzug ins pestverseuchte Schweden zurück. Dort wird er bereits vom Tod (Bengt Ekerot) erwartet, der ihn heimholen will. Doch Block ist nicht bereit zu sterben, ohne den Sinn des Lebens erkannt zu haben. Er überredet den Sensenmann zu einem Spiel. Der Tod gewährt ihm eine Gnadenfrist: Für die Dauer einer Partie Schach darf er Gott suchen.

Mit Max von Sydow, Bengt Ekerot, Nils Poppe, Gunnar Björnstrand, Bibi Andersson; Regie: Ingmar Bergman

Kritiken

„Im Rückgriff auf die Tradition mittelalterlicher Mysterienspiele meditiert der mit großer künstlerischer Kraft gestaltete Film über den Verlust von Sinnbezügen und die Suche nach Haltepunkten in einer neuzeitlichen Welt. Eine symbolträchtige Allegorie, geprägt von bitterer Skepsis.“
Lexikon des internationalen Films

Die Zeit
bezeichnete Bergman 1962 als „genialen Regisseur“ und führte weiter aus: „Das unmittelbar Erfahrbare, diese in Pestilenz sterbende Welt, [wird] nicht etwa bloß als Sinnbild oder gar als Allegorie, sondern als mit Grauen aufgeladene Wirklichkeit […] auf die Filmleinwand gebracht.“ Für Fürstenau bestand die Qualität des Films darin, „daß Bergman von der Situation des zweifelnden, modern reflektierenden Menschen her in eine Welt der klaren transzendenten Bezüge dringt, diese Welt empfindet, begreift, aus ihren eigenen Bedingungen heraus darstellt und sie gleichzeitig auf ein aktuelles Existenzbewußtsein hin auflöst.“[45] Auch der film-dienst zeigte sich beeindruckt von dem „mit künstlerischer Bildkraft gestalteten Gleichnis […] dessen bedrängender Ernst zu [sic] Nachdenken auffordere“.

In späteren Jahren wurde der Film auch kritischen Revisionen unterzogen. Dave Kehr vom Chicago Reader entdeckte ein „typisches 50er Jahre Kunstfilm-Manöver“,[66] und Nigel Floyd notierte im Time Out Film Guide: „Ob [die außerordentlichen Bilder] das metaphysische und allegorische Gewicht tragen können, mit denen sie beladen sind, bleibt dahingestellt.“

Auszeichnungen

Spezialpreis der Jury der Filmfestspiele von Cannes 1957
Étoile de Cristal für den Besten ausländischen Film 1959

Auszeichnung der Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1961 an Ingmar Bergman als bester ausländischer Regisseur

Auszeichnung des Círculo de Escritores Cinematográficos 1962 an den besten ausländischen Film

Fotogramas de Plata für den besten Darsteller (Max von Sydow) 1962
Sant Jordi Award für den besten Film und den besten ausländischen Regisseur 1962

Daten

Schweden 1957
Laufzeit: 92 Minuten
freigegeben: ab 16 Jahren

Bild: 4:3 (1,33:1) Schwarzweiß
Ton/Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Schwedisch (Dolby Digital 1.0)
Untertitel: Deutsch

Bonusmaterial

Biografie Ingmar Bergman, Produktionsnotizen, Klappbox im Buchschuber

System

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