Die Braut kam per Nachnahme

Pro Kilo Fracht kann Charter-Pilot Steve Collins (James Cagney) 20 Dollar verlangen, also geht er davon aus, dass er per Nachnahme 1.150 Dollar kassieren wird. Seine 'Fracht' heißt Joan Winfield (Bette Davis). Die reiche Erbin will gerade mit einem Musiker durchbrennen, als Steve sie kurzerhand kidnappt, um sie postwendend ihrem wütenden Papa zuzustellen. Doch dann entdeckt Joan einen Fallschirm...
'The Bride Came C.O.D. - Die Braut kam per Nachnahme' (1941), diese Screwball-Farce von Regisseur William Keighley ist eine komödiantische Goldmine voller verrückter Nuggets, allen voran natürlich das spritzige Superstar-Paar James Cagney und Bette Davis, aber auch das Drehbuch von Julius J. und Philip G. Epstein (siehe auch 'Casablanca' oder 'Arsen und Spitzenhäubchen') und jede Menge beliebter Nebendarsteller. Die Stars stürzen sich - in ihrem zweiten und letzten gemeinsamen Film - mit sichtbarem Gusto in die völlig abgedrehte Story, die lustig brutzelt wie Butter in der Pfanne. Und so bekommen Sie per Luftpost und Eilzustellung ein Paket geliefert, über das Sie noch lange lachen werden.
Mit Bette Davis, James Cagney, Stuart Erwin, Eugene Pallette, Jack Carson, George Tobias, Harry Davenport, William Frawley: Regie: William Keighley
Kritiken
„James Cagney und Bette Davis liefern sich als Hauptdarsteller dieser temperamentvollen Liebeskomödie von William Keighley (…) ein launiges Duell, in dem der Kampf der Geschlechter mit allen Tricks ausgefochten wird. Das Drehbuch lieferten die ‚Casablanca‘-Autoren Julius J. und Philip G. Epstein, Cagneys Bruder William fungierte als einer der Produzenten. Darüber hinaus war er der Manager des Hollywood-Stars.“
Prisma
Cinema lobte, dass die Notlandung von Davis und Cagney in der Wüste von Nevada „der Auftakt für einen temperamentvollen Geschlechter- und Klassenkampf mit viel Wortwitz“ sei.
Kino.de sah das ähnlich wie Cinema und schrieb: „Unterhaltsame Komödie, in der sich James Cagney (…) und Bette Davis, pointenreiche Wortgefechte liefern, bevor sie am Ende einsehen müssen, dass sie das Drehbuch für einander bestimmt hat. Davis hatte im Nachhinein nicht allzu viel Gutes über den Film zu vermelden, was aber kaum verwundert, landet sie als Running Gag doch ein ums andere Mal in Kakteen und muss sich die Stacheln von Cagney entfernen lassen.“
Das Lexikon des internationalen Films zeigte sich überzeugt. Dort wurde ausgeführt: „Eine banale Geschichte, aber durch geschickt eingestreute Pointen und ein hervorragendes Darstellerteam bietet der Film kurzweilige Unterhaltung.“
Daten
USA 1941
Laufzeit: 88 Minuten
freigegeben: ab 0 Jahren
Bild: 4:3 (1,33:1) Farbe
Ton/Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dänisch, Französisch, Norwegisch, Finnisch, Schwedisch
Bonusmaterial
Warner Night at the Movies Galerie; Auszüge aus der Wochenschau; Musical-Kurzfilme: "Carnival of Rhythm" und "Forty Boys and a Song"; Comic Klassiker "Porchy's Pooch" und "Rhapsody in Rivets", US-Kinotrailer;
System
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