Die Elenden

Im Frankreich des frühen 19. Jahrhunderts wird Jean Valjean, der von gutem Charakter und großer Stärke ist, wegen des Diebstahls eines Laib Brots zu eine langjährigen Haftstrafe verurteilt. Dieses führ zu einem lebenslangen Elend Valjeans und insbesondere zur gnadenlosen ständigen Verfolgung durch den kompromisslosen und brutalen Polizisten Javert.
Jean Valjean (Fredric March) schafft es unter falschem Namen eine Fabrik zu kaufen und kann so ein neues Leben beginnen. Zu allgemeinem Ansehen gekommen, wird er schließlich sogar zum Bürgermeister gewählt. Als solcher gerät er immer wieder mit dem strengen Polizeiinspektor Javert (Charles Laughton) aneinander. Als einem verhafteten Vagabund vorgeworfen wird, der untergetauchte Valjean zu sein, gibt sich dieser zu erkennen. Mit seiner Adoptivtochter Cosette (Rochelle Hudson) muss er daraufhin nach Paris fliehen.
Mit Fredric March, Charles Laughton, Cedric Hardwicke, Rochelle Hudson, Marilyn Knowlden, Florence Eldridge; Regie: Richard Boleslawski
Kritiken
„Die Elenden ist ein atmosphärisch dichter und erstklassig besetzter Film, der seine Zeit ganz eindeutig überdauert hat.“
moviesection.de
„... dank der gekonnten formalen Gestaltung gewinnt der Film als Zeit- und Revolutionsbild viel Glaubwürdigkeit."
Lexikon des internationalen Films
„In der grandiosen Schlußszene überbieten Laughton und March einander an künstlerischer Vehemenz des Ausdrucks. Immer aufs neue dramatische Verdichtung gewinnend, erreicht der Film noch am Ende einen Höhepunkt. Von den Darstellern, die unter Boleslawskis strenger Führung mit schlichten Mitteln stärksten Eindruck erzielen, sind noch Sir Cedric Hardwicke als Bischof und Rochelle Hudson als Cosette unbedingt erwähnenswert.“
Friedrich Porges schrieb in seiner Kritik vom 4. Januar 1936 in Der Wiener Tag:
(In Österreich lief der Film unter dem Titel Das Brandmal des Gesetzes.)
Auszeichnungen
Bei der Oscarverleihung 1936 wurde der Film vier Mal für einen Oscar nominiert. Die Nominierungen erfolgten in den Kategorien bester Film, beste Regieassistenz für Eric Stacey, beste Kamera für Gregg Toland sowie bester Schnitt für Barbara McLean.
Daten
USA 1935
Laufzeit: 108 Minuten
freigegeben: ab 12 Jahren
Bild: 4:3 (1,33:1) Schwarzweiß
Ton/Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
Bonusmaterial
Original-Trailer, Bildergalerie, Trailershow
System
DVD
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