Helena
Monumentalfilm in zwei Teilen

Helena - 1. Teil: Der Raub der Helena
Paris ist, ohne es zu wissen, der Sohn des trojanischen Königs Priamos. Er wurde als Knabe ausgesetzt, als Gabe des Königs an die Götter. Zum Jüngling herangewachsen, fährt er im Auftrag des greisen Königs nach Griechenland und trifft dort auf die schöne und begehrenswerte Helena, die Frau des spartanischen Königs Menelaos. Paris und Helena lieben einander und fliehen gemeinsam nach Troja, wo Paris als Sohn des Königs erkannt wird. Als es zwischen Sparta und Troja um Helena zum Krieg kommt, schlagen die Trojaner Menelaos? Heer zunächst zurück. Paris ist ein glücklicher Mann. Ein Königreich liegt nun zu seinen Füßen, und er besitzt die schönste Frau der Welt.
Helena - 2. Teil: Der Untergang Trojas
Jahrelang belagern die Spartaner Troja. Bei einem Zweikampf zwischen Menelaos und Paris, der den Krieg entscheiden soll, wird Paris verletzt, aber von Helena gerettet. In der Schlacht tötet der Fürst Achill Paris? Bruder Hektor. Darauf fordert Priamos Paris auf, Achill zu töten. Paris trifft den unbewaffneten Achill mit einem vergifteten Pfeil an der Ferse. Schließlich wird der Krieg durch eine List des griechischen Helden Odysseus entschieden: Im Innern eines riesigen Holzpferdes dringen Menelaos? Soldaten in die Stadt ein und setzen Troja in Brand. Paris und Priamos werden getötet. Und Menelaos verzichtet darauf, Helena für ihren Verrat zu töten und nimmt sie mit sich.
Mit Edy Darclea, Hanna Ralph, Adele Sandrock, Albert Steinrück, Wladimir Gaidarow, Carl de Vogt, Albert Bassermann, Carlo Aldini, Friedrich Ulmer, Karl Wüstenhagen; Regie: Manfred Noa
Kritiken
"... mit allem Nachdruck im vorhinein erklärt, daß es sich im Falle dieses deutschen Helena-Films um eine Leistung von stärkster Intensität und allerhöchstem Niveau handelt. Dieser Helena-Film ist eine Großtat. Er ist würdig, auf die feinste Goldwaage der Kritik gelegt zu werden. Wir wollen bloß sagen, daß die dramatische Verdichtung des epischen Stoffes im allgemeinen recht gut, im ersten, viel freier an die Ueberlieferung angelehnten Teile besser als im zweiten gelungen ist. Womit man nicht durchwegs einverstanden sein dürfte ist die Lösung der in solchem Falle ungemein schwierigen Besetzungsfragen. Der Priamos Albert Steinrücks ist kaum zu übertreffen. Desgleichen der trojanische Seher Aisakos Albert Bassermanns. Auch die niobeske Gestalt der Hekabe ist bei Adele Sandrock in guten Händen. Für den Paris hätte man gleichfalls schwerlich einen schöneren und hellenischer wirkenden Darsteller finden können als den so rasch bekannt gewordenen Wladimir Gaidarow. Aber schon die Helena der ausnehmend schönen Edy Darclea regt doch ein wenig dazu an, im Gedächtnis Umschau nach irgendeiner gewiß noch viel zutreffenderen Helena zu suchen. Dieser Achill des Athleten Carlo Aldini, mit Verlaub, so schaut Achill nicht aus...
Technisch, photographisch, regiemäßig steht dieser Film auf kaum zu überbietendem Niveau. Wunderbar die Visionstechnik im ersten Teil, zumal in dem zum Traume umgedeuteten Urteil des Paris.“
Neue Freie Presse
„Ein seinerzeit sehr erfolgreicher, heute in Vergessenheit geratener Monumentalfilm, menschlich-psychologisch oberflächlich, aber weitgehend spannend und visuell ansprechend inszeniert.“
Lexikon des internationalen Films
Daten
Deutschland 1924
Laufzeit: 204 Minuten
freigegeben: als Infoprogramm
Bild: 4:3 (1,78:1) Schwarzweiß
Ton/Sprachen: Stummfilm mit Musikuntermalung Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Zwischentitel: Deutsch, Französisch,
Untertitel: Arabisch, Belgisch, Dänisch, Deutsch, Finnisch, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
Bonusmaterial
Booklet mit Hindergrundinformaionen; Biografien;
System
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