I Am Legend

Der letzte Mensch auf der Erde ist nicht allein
Will Smith ist der einsame Überlebende in „I am Legend“, dem acionreichen, epischen Meisterwerk, umgebenem von einer elektrisierenden und nervenzerreißenden Spannung und mit einer überwältigenden Vision eines verwüsteten Manhattans.
Aus unbekannten Gründen ist der Militär- Wissenschaftler Robert Neville immun gegen ein von Menschenhand entwickeltes Virus, das sich graumsam und unerbittlich auf der gesamten Erde verbreitet hat. Nun ist er der letzte Überlebende in den Ruinen von New York, vielleicht sogar der letzte Mensch auf der ganzen Welt. Doch er ist nicht allein. Lichtscheue Mutanten – die Infizierten – beobachten Neville auf Schritt und Tritt. Sie warten ab, bis er eines Tages einen tödlichen Fehler macht. Getrieben vom Überlebenswillen verfolgt Neville hartnäckig sein Ziel: Er will die verheerenden Folgen des Virus umkehren, indem er die Immunstoffe seines eigenen Blutes nutzt. Doch er steht als Einzelkämpfer einer gewaltigen Übermacht gegenüber. Und die Zeit läuft ihm davon.
Mit Will Smith, Alice Braga, Charlie Tahan, Dash Mihok; Regie: Francis Lawrence
Kritiken
Tobias Kniebe, Redakteur der Süddeutschen Zeitung, lobt: „Diese fundamentale Skepsis und die Ernsthaftigkeit, […], heben den Film über das Genre – und die hektische Dummheit des üblichen Hollywood-Actionmaterials – weit hinaus.“
Andreas Müller vom Humanistischen Pressedienst sah in „I am Legend“ eine „Auseinandersetzung mit der Religion in ihrer ursprünglichen, fundamentalistischen Variante“. So „durchziehen den Film christliche Motive, […] Kruzifixe, Psalmen und weitere Anspielungen tauchen zunehmend häufig auf“. „Im Christentum gilt der Schmetterling als Symbol für Auferstehung“, auf ein eben solches „Schmetterlings-Tattoo von Anna“ weist ihn die Stimme seiner verstorbenen Tochter hin. Daraufhin „opfert [er] sich für Anna und das Heilserum“ und hat „die Menschheit erlöst“. Der Film sei nach Müllers Meinung „ein apokalyptisches Weltuntergangsszenario nach biblischem Vorbild“. Sein Fazit lautet: „Endzeitchristen lachen sich heimlich ins Fäustchen, dass sie Hollywood mit einem millionenschweren Blockbuster in ihren Untergangs- und Vernichtungsfantasien bestätigt.“
In der Rezension von Andreas Borcholte im Spiegel 2008 hieß es: „»I Am Legend« ist ein Film mit atemberaubenden Bildern, einem glänzenden Hauptdarsteller und einer grandiosen Geschichte, die nicht umsonst bereits zum dritten Mal fürs Kino adaptiert wurde. Allerdings gelten all diese Attribute nur für die Hälfte des Films.“ Im weiteren Verlauf „kippt der bis dato wundersam meditative Film in einen eher konventionellen Blockbuster mit allen Explosionen, schnellen Schnitten und gehetzten Kamerafahrten, die nun einmal dazu gehören.“
Das Lexikon des internationalen Films sieht eine „gelungene Variation einer bereits mehrfach adaptierten Vorlage“ und einen „stets präsenten Hauptdarsteller, der auch in ruhigen Szenen überzeugt.“ Es kommt zu dem Schluss, es handele sich um „erfreulich solides Genrekino.“
Auszeichnungen
Satellite Award – Nominierung in der Kategorie Bester Tonschnitt
Saturn Award – Auszeichnung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für Will Smith und Nominierung in der Kategorie Bester Science-Fiction-Film
Screen Actors Guild Award – Nominierung in der Kategorie Bestes Stuntensemble (Film)
Bogey für 1 Mio. Kinobesucher in 10 Tagen
MTV Movie Award – Auszeichnung in der Kategorie Bester Schauspieler für Will Smith und Nominierung in der Kategorie Bester Film
Teen Choice Award – Nominierungen in den Kategorien Choice Movie Actor: Horror/Thriller für Will Smith und Choice Movie: Horror/Thriller
2008: Golden Reel Award – Nominierung in der Kategorie Best Sound Editing: Sound Effects and Foley for Feature Film
VES Award – Nominierungen in den Kategorien Outstanding Animated Character in a Live Action Motion Picture, Outstanding Compositing in a Motion Picture, Outstanding Created Environment in a Live Action Motion Picture und Outstanding Visual Effects in a Visual Effects Driven Motion Picture
Young Artist Award – Nominierung in der Kategorie Beste Darstellung in einer Fernsehserie – Schauspieler bis 10 Jahre oder jünger für Willow Smith
Daten
USA 2007
Laufzeit: 96 Minuten
freigegeben: ab 16 Jahren
Bild: 16:9 (2,35:1) Farbe
Ton/Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bonusmaterial
Die Entstehung von „I am Legend“: Über 50 Minuten sensationelles Behind-the-Scenes Material – Eine lehrreiche Geschichte: Die Wissenschaft von „I am Legend“ – Vier animierte Comics: Tod als Geschenk + Isolation + Einige wenige opfern, um die Masse zu retten + Die Zuflucht
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